Gruppenanalyse

In einer analytischen Gruppe gibt es kein vorgegebenes Programm. Jedes Gruppenmitglied kann offen über seine seelischen Probleme sprechen, so als würde man laut denken. Es ist parallel die Arbeit an Problemen aus der eigenen Lebensgeschichte, wie auch an Problemen und Konflikten aus dem Alltagsgeschehen möglich. Da Sie in einer Gruppe sitzen inszenieren sich diese Probleme oft ganz automatisch auch im therapeutischen Umfeld und können zum großen Vorteil live erlebt und gemeinsam bearbeitet werden.

In einer Gruppe entwickelt sich eine vertrauensvolle Beziehung unter den Teilnehmern und ein starker Zusammenhalt. Gewohnte Beziehungen und Rollen im Alltag können wiedererkannt werden und eigene ungewollte Verstrickungen lernt man zu verstehen. Darin liegt eine besondere Chance der Gruppentherapie. Um diese Erfahrung machen zu können, ist es wichtig, dass jeder das Gefühl hat, sicher in der Gruppe zu sein. Man bekommt Wertschätzung, Unterstützung, Anregung und ernsthafte Rückmeldung, auch über schwierige Eigenschaften von unterschiedlichen Menschen. So kann man erfahren, wie es ist, sich ohne Vorbehalt angenommen zu fühlen. Man lernt, sich selbst einzuschätzen und anzunehmen.

Die Schweigepflicht bedeutet, dass alles, was besprochen wird und auch wer an der Gruppe teilnimmt innerhalb der Gruppe bleibt und nicht nach draußen getragen wird.

Die Gruppentermine finden einmal wöchentlich statt und sind verbindlich. Sie beginnen pünktlich zum vereinbarten Termin und enden nach 100 Minuten.

Die Kosten für die Therapie werden von der Krankenkasse übernommen. Die Gruppe kann mit 3 Teilnehmern beginnen und ist auf 9 Teilnehmer begrenzt.